Liebe Leser!
Wenn ihr hier gelandet seid, dann geht es euch wahrscheinlich wie mir vor wenigen Monaten: Ihr habt Probleme mit eurer Peroneussehne und fragt euch, was passiert jetzt mit mir?
Im Netz findet sich wenig zu diesem Thema, wie ich feststellen musste. Anscheinend sind Marathonläufer und Profisportler meist davon betroffen, aber beides bin ich nicht. Ich bin nur eine ganz normale Freizeitjoggerin mit einer Problematik, die fast jeder von uns hat: Plattfüße. ;-)
Als ich im März dieses Jahres merkwürdige stechende und brennende Schmerzen im Knöchelbereich bekam, war ich bei mehreren Ärzten und Orthopäden. Die tappten allesamt im Dunkeln: Es wurde auf einen Ermüdungsbruch getippt und auf einen Bänderriss.
Röntgen, CT und MRT wurden angefertigt. Erst im MRT zeigten sich dann Hinweise, dass die Symptome von einer gerissenen Peroneussehne stammen könnten.
Betonung auf "könnten". Denn einen klaren Befund zeigt selbst ein MRT in diesem Fall nicht. Wie ich erfuhr, lässt sich das Ausmaß des Schadens leidergottes erst bei der OP klar erkennen.
So viel möchte ich schon mal vorwegnehmen: In meinem Fall waren beide Peronealsehnen gerissen - also Peroneus brevis und longus.
In den kommenden Beiträgen berichte ich euch von Symptomen, meiner Operation, das Leben mit Walker und Krücken - und meiner fortschreitenden Genesung.
Aktuell sind es vier Wochen und ein Tag post-OP. Wie ihr sehen könnt, reicht die Energie zumindest schon wieder zum Bloggen.
Ich möchte euch anbieten, dass ihr mir gerne Fragen stellen könnt. Ich werde sie euch nach bestem Wissen und Gewissen beantworten, weise aber darauf hin, dass ich medizinischer Laie bin. Ich kann keine Diagnosen stellen oder Empfehlungen aussprechen. Dafür wendet euch bitte an einen Arzt - im Idealfall an einen Orthopäden, Sportorthopäden und/oder Fußspezialisten.
Bis bald!

Kommentare
Kommentar veröffentlichen